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Effizienzklassen für Ihr Haus

Sie planen einen Neubau oder modernisieren Ihr Haus? Dann ist seit der Energie-Einsparverordnung (EnEV) 2007 ein Energieausweis auszustellen. Der Energieausweis dokumentiert die energetische Beschaffenheit eines Gebäudes und alle wichtigen Daten des Energiebedarfs. Zudem bietet er eine Vergleichbarkeit durch Effizienzklassen. Für jedes Haus weist er die Energieeffizienzklasse von A++ bis G aus und sorgt so für Transparenz und Vergleichbarkeit. Der Energieausweis ist 10 Jahre lang für Ihr Haus gültig.

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Wer braucht einen Energieausweis?

  • Verkäufer, Vermieter und Verpächter von Häusern und Wohnungen
  • Eigentümer und Makler bei der Objektvermarktung
  • Öffentliche Gebäude mit mehr als 250 Quadratmetern Nutzfläche

Wer nicht?

  • Denkmalgeschützte Häuser
  • Häuser mit weniger als 50 Quadratmetern Nutzfläche
  • Ferienhäuser, die weniger als 4 Monate im Jahr genutzt werden

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Gültigkeit und Varianten

Grundsätzlich ist der Energieausweis 10 Jahre gültig. Werden zwischenzeitlich Modernisierungen durchgeführt, empfiehlt es sich, einen neuen zu beantragen. Es gibt zwei Varianten des Ausweises:

Bedarfsausweis

Der bedarfsorientierte Energieausweis gilt für Häuser mit bis zu vier Wohneinheiten, die vor 1978 erbaut und zwischenzeitlich nicht energetisch saniert wurden. Er basiert auf einem technischen Gutachten und bezieht sich auf den baulichen Zustand des Hauses. Diese Variante des Energieausweises ist unabhängig vom Verbrauchsverhalten der Bewohner und stellt dadurch eine gute Vergleichbarkeit zwischen Gebäuden her. Die Kosten belaufen sich auf ca. 150 bis 1.000 Euro.

Verbrauchsausweis

Der verbrauchsorientierte Ausweis geht vom tatsächlichen Energieverbrauch aus. Die Verbräuche einzelner Wohneinheiten weichen teilweise stark voneinander ab, stellen aber im Durchschnitt ein repräsentatives Ergebnis dar. Es werden die tatsächlichen Verbrauchsdaten der vergangenen drei Jahre berücksichtigt. Dieser Ausweis kostet zwischen 30 und 100 Euro.

 

Energieskala

Auf der Energieskala des Ausweises werden die beiden Energieverbrauchskennwerte Endenergiebedarf und Primärenergiebedarf in Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr (abgekürzt: kWh/m²a) angezeigt.

Primärenergiebedarf

Dieser Wert gibt die Umweltverträglichkeit der Energienutzung des Gebäudes an. Er wird auf Basis eines virtuellen Referenzhauses ermittelt. Die Eckdaten, die der Berechnung zugrunde liegen, stellt die EnEV in einer Tabelle bereit.

Endenergiebedarf

Dieser Wert – auch Heizwärmebedarf genannt – gibt Auskunft über den tatsächlichen Brennstoffverbrauch des Gebäudes. Ein niedriger Bedarf kann durch gute Wärmedämmung und eine effiziente Anlagentechnik erreicht werden.

 

Effizienzklassen

Einen guten Überblick bietet die Einstufung eines Gebäudes in eine Effizienzklasse. Für die Berechnung sind Primär- und Endenergiebedarf notwendig. Dabei wird die Energieeffizienzklasse des Gesamtgebäudes genau wie bei Elektrogeräten auf einer Skala von A++ bis G ausgewiesen.

 

 

Bei der Planung und Modernisierung eines Gebäudes sollte grundsätzlich auf eine möglichst gute Klassifizierung geachtet werden. Energieeffiziente Produkte tragen beträchtlich zur positiven Bewertung bei.

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